Ein Podiumsgespräch anlässlich des «International Family Equality Day» und des «International Day Against Homophobia and Transhobia» mit anschliessendem Apéro.

Begrüssung: Roger Bartholdi, Gemeinderat und alt Gemeinderatspräsident 2016/17

Podiumsgäste:
Andrea Büchler, Rechtswissenschaftlerin Universität Zürich
Katja Irle, Autorin «Das Regenbogen-Experiment»
Heidi Simoni, Psychologin, Leiterin Marie Meierhof Institut für das Kind
Martin della Valle, Co-Präsident Dachverband Regenbogenfamilien

Moderation: Christina Caprez, Journalistin und Soziologin

Die traditionelle Mutter-Vater-Kind-Familie wird als gesellschaftliche Norm angesehen. Doch die Realität der Familienformen ist vielfältiger, bunter. Bei Familien, in denen sich mindestens ein Elternteil als lesbisch, schwul, bisexuell oder Trans* bezeichnet, spricht man von «Regenbogenfamilien». In der Schweiz leben zwischen 6’000 bis 30’000 Kinder in solchen Familien.

Eltern in Regenbogenfamilien können keine gemeinsame rechtliche Elternschaft begründen. Wie wirkt sich das auf das Wohlbefinden der Familien aus? Welche Herausforderungen stellen sich im Umgang mit der Schule? Wie steht es um das Recht auf Wissen um die eigene Abstammung? Brauchen Kinder eine Mutter und einen Vater? Erziehen Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transmenschen ihre Kinder vorurteilsfreier? Sind sie gar – wie der Untertitel des Buches «Das Regenbogen-Experiment» fragt – die besseren Eltern?

Ein Gespräch über gesellschaftspolitische, psychologische und rechtliche Aspekte.

 

Der Anlass wird organisiert von der Fachstelle für Gleichstellung Stadt Zürich und vom Dachverband Regenbogenfamilien.