Gold hat seinen Preis und der wird jeden Tag neu verhandelt. Das Theaterstück «Le Prix de l’Or» handelt von der Goldgewinnung in Burkina Faso und dem Weg des Goldes in die Schweiz – und zeigt so exemplarisch die vielschichtige Problematik des globalen Rohstoffhandels auf.
«Le Prix de l’Or» räsoniert in deutscher, französischer und afrikanischen Sprachen über Konzernverantwortung, über schlechte Regierungsarbeit, über Menschenrechte und über die Gier nach Gold. Starker Tobak, leicht erzählt mit Livemusik, Tanz und Gesang und einer grossen Portion Humor.
Das Stück «Le Prix de l’Or» nimmt inhaltlich Bezug auf die fehlende Konzernverantwortung von Schweizer Unternehmen. Aufgezeigt am Beispiel Goldhandel. Gold wird in Schweizer Raffinerien aufbereitet und zu handlichen Barren gepresst.
Die Mengen sind gewaltig: Vier der sechs größten Goldraffinerien der Welt befinden sich in der Schweiz. Oder anders ausgedrückt: Die Schweiz raffiniert 70 Prozent der weltweiten Gold-Produktion. Dabei taucht der Rohstoff nicht nur auf den Computern von Händlern auf, sondern gelangt ganz real ins Land – und wieder hinaus. Die Aufbereitung und der Verkauf von Gold leisten so einen wesentlichen Beitrag zum schweizerischen Bruttoinlandsprodukt.
Eintritt 35.– / 25.– ermässigt
Reservation reservation@kulturmarkt.ch / 044 457 10 60
Abendkasse & Bar ab 19.00 Uhr
