Sie nahm nur für etwas mehr als zwei Monate am Qualifizierungsprogramm im Kulturmarkt teil. Auf Anfang Juli hat sich Melanie Hanselmann nach Bergün verabschiedet, wo sie ihre neue Stelle als Restaurationsfachfrau antritt. Was für Melanie prägend war, wie sie Zeit im Kulturmarkt erlebt hat und wohin ihre berufliche Reise geht, schildert sie in ihrem Beitrag.
von Melanie Hanselmann
Mitte April betrat ich zum ersten Mal den Kulturmarkt. Mit drei anderen Neuankömmlingen hörte ich Isabella Ladner bei ihren Ausführungen zum Leben im Kulturmarkt zu. Anschliessend richteten wir unser PC-Konto ein. Nach Hause gingen wir mit einem Rucksack voller Informationen.
Als Restaurationsfachfrau und Bewerberin im Einsatz
Nach meiner Ausbildung zur Restaurationsfachfrau fand ich keine geeignete Stelle und musste mich beim RAV anmelden. Meine Beraterin stellte den Kontakt zum Kulturmarkt her. Wenige Wochen später begann mein Einsatz in der Gastronomie. Auftischen, abtragen, Getränke und Essen servieren, die Gäste bedienen und dafür sorgen, dass sie sich wohlfühlen, gehörten zu meinen Aufgaben. Im Bewerbungscoaching besprach ich mit Isabella Ladner, wie ich mein Dossier auf den neuesten Stand bringen soll und mich im Bewerbungsprozess bestmöglich darstellen kann. Ausserdem besuchte ich Kurse, die mich fachlich und als Personen weitergebracht haben.
Mit zusätzlicher Berufserfahrung und geschliffenen Fähigkeiten in die Zukunft
Wirklich Neues habe ich nur wenig gelernt. Aber ich sammelte Berufserfahrung, was gerade in meiner Branche oftmals den Ausschlag für oder gegen einen Bewerber, eine Bewerberin gibt. Das Wissen, das ich mir in meiner Ausbildung angeeignet habe, vertiefte ich im Kurs «Kommunikations- und Auftrittskompetenz». Weitere Kurse folgten. Und mit einer professionellen Fotografin machte ich aussagekräftige, geradezu elegant wirkende Bewerbungsbilder. Insgesamt machte mir alles sehr viel Freude.
Tolle Zeit, gute Atmosphäre, grossartige Leute
Ich habe die Zeit im Kulturmarkt sehr genossen. Die Unterstützung bei den Bewerbungen und die Gespräche im Coaching, mit meinem Vorgesetzten und meinen Kolleginnen respektive Kollegen habe ich sehr geschätzt und als positiv wahrgenommen. Gefallen hat mir ebenso der Kontakt mit internen und externen Gästen sowie die Atmosphäre im Kulturmarkt-Restaurant. Sie gleicht der in einem gepflegten Lokal mit Gartensitzplatz am Zürichsee. Halt eben frisch, herzlich, belebend.
Richtig negative Erlebnisse hatte ich keine. Es war eine tolle Zeit, und ich werde die Leute vom Kulturmarkt vermissen.
Weiter gehts im Bündnerland
Anfang Juli werde ich als Restaurationsfachfrau in einem Hotel in Bergün anfangen. Mein Engagement ist vorerst auf zwei Monate angelegt, vielleicht ergibt sich auch etwas Längerfristiges. So oder so werde ich mir ein gutes Stück Berufs- und Lebenserfahrung in den Rucksack packen. Auch in den nächsten paar Monaten / Jahren werde ich im Gastgewerbe bleiben, wünsche mir langfristig aber eine Position «im Hintergrund».
Viele Grüsse an alle, speziell an Sie, liebe Leserin, lieber Leser
Melanie Hanselmann
Liebe Melanie
Schön hast du geschrieben! Das freut mich sehr, deine Eindrücke zu lesen und bestätigt mir, dass wir hier einen guten Job machen und dich Unterstützen konnten. Dänn mal guet Berga und Sunneterrasse-Schwitzis ,-) Barbara
Allegra Melanie, eine feine Sache – viel Glück in Bergün….!